Der Weltbaustein. Zur Technik- und Kulturgeschichte der Klemmbausteine
Beschreibung
Bis heute symbolisiert der 2x4-Klemmbaustein eines der erfolgreichsten Produktsysteme der Spielwarengeschichte – auch wenn er in modernen Bausätzen von Lego und anderen Herstellern nur noch vergleichsweise selten enthalten ist. Der dänische Hersteller legte mit dem Patent von 1958 das technische Prinzip des einbindigen Konstruktionsspielzeugs in seiner modernen Form fest. In der Folge wurden Klemmbausteine zum Welterfolg, viele Milliarden Komponenten sind seither produziert worden. Der Vortrag betrachtet die Geschichte dieses präzise gefertigten thermoplastischen Industrieprodukts. Ausgehend von der Entstehung in den 1950er-Jahren werden unter anderem die Veränderung der Werkstoffe und die technische wie thematische Ausdifferenzierung bis zum heutigen Angebot dargestellt.
Peter Thomas studierte unter anderem Kulturanthropologie, Fotografie und Journalistik. Tätigkeit als freiberuflicher Technikjournalist für Tageszeitungen und Unternehmenspublikationen im deutschen und englischen Sprachraum. Lehraufträge für Kulturanthropologie mit Schwerpunkt auf der Technikkultur und Technikgeschichte des Alltags.
Dies ist eine Gemeinschaftsveranstaltung von:
VDI-Bezirksverein Berlin-Brandenburg e.V. Arbeitskreis Technikgeschichte – Dr.-Ing. Dr. Ing. E.h. Karl-Eugen Kurrer und PD Dr. phil. Stefan Poser Arbeitskreis Kunststoff- und Polymertechnik – Dipl.-Ing. Johannes Thaten
VDI Bezirksverein München, Ober- und Niederbayern e.V. Arbeitskreis Technikgeschichte
VDI Bezirksverein Württembergischer Ingenieurverein e.V. Arbeitskreis Technikgeschichte – Dr. Thomas Wissert
Deutsche Gesellschaft für Kunststoffgeschichte, dgkg
Weitere Informationen
https://www.vdi.de/mitgliedschaft/veranstaltungen/detail/der-weltbaustein-zur-technik-und-kulturgeschichte-der-klemmbausteineAuf einen Blick
Datum
05.11.2026 - 05.11.2026
Uhrzeit
17:30 - 19.00 Uhr
Veranstalter
AK Technikgeschichte
in Kooperation mit
Arbeitskreise für Technikgeschichte der VDI-Bezirksvereine Berlin-Brandenburg e. V., München, Ober- und Niederbayern e. V. sowie des Württembergischen Ingenieurvereins e. V.
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