VDI Autonomous Driving Challenge 2020

+++ Update 26.02.2020 +++

VDI AD Challenge powered by Zielpuls

>>> Zur Vorstellung der Strecke am 21. Februar 2020 an der Hochschule München waren drei Teams am Start, um das eigene Fahrzeug bereits vorab zu testen! Vorfreude, Team Spirit und eine ordentliche Portion Wettkampfatmosphäre lagen in der Luft. Das Vorabevent am 21.2. war gleichzeitig Anmeldeschluss zur VDI ADC 2020.

Eindrücke vom Tag der Streckenvorstellung

Die Jury der Challenge 2020 stellt sich vor.

Auch Zielpuls-Geschäftsführer  Markus Frey ist Jury-Mitglied und verrät im Interview mit dem VDI/VDE-Magazin "Technik in Bayern", welche Hürden es im autonomen Fahren zu überwinden gilt. Hier gibt es das Interview vorab

 

VDI Autonomous Driving Challenge 2020

Der neue Hochschulwettbewerb für Studenten

Worum geht es bei der VDI Autonomous Driving Challenge?

Die Challenge besteht darin, ein vorgegebenes RC Modellauto so zu modifizieren, dass es Fahraufgaben bewältigen kann, die an reales Renngeschehen angelehnt sind.

Der Wettbewerb wird erstmalig am 13. März 2020 ausgetragen.

Um Teil dieser neuen Herausforderung zu werden, müssen Teams von mindestens 2, aber maximal 6 Studenten gebildet werden. Diese müssen sich verbindlich anmelden.

Die Fahrzeuge müssen so modifiziert werden, dass sie folgende Aufgabenfelder bewältigen können:

  • Autonomes Durchfahren eines zuvor unbekannten Rundkurses auf Zeit
  • Lösen verschiedener Parkaufgaben
  • Starten und Stoppen aller Disziplinen durch "Connected Drive" (WLAN-Signale)

Auf dieser Seite findet Ihr alle Informationen rund um den Wettbewerb: die Rahmenbedingungen, das Reglement, die genauen Aufgabenstellungen, Kontaktmöglichkeiten etc.


Über die VDI Autonomous Driving Challenge

Zur Teilnahme an der AD Challenge sind alle Studenten mit gültiger Immatrikulationsbescheinigung berechtigt.

Außerdem gilt folgendes:

  • Jedes Team besteht aus mindestens 2, aber maximal 6 Personen
  • Ein betreuender Professor ist nicht zwingend notwendig, sondern optional

Der Wettbewerb teilt sich in 2 Klassen auf

VDI Supercup

Die meisten Komponenten sind frei zu wählen.

VDI Cup

Teile der sofwareseitigen Komponentenauswahl sind vorgegeben, um eine Vergleichbarkeit der Programmierung zu schaffen.

Die genauen Unterschiede und Regeln können dem Reglement entnommen werden.

Beide Klassen müssen an allen statischen und dynamischen Disziplinen teilnehmen. Es wird eine getrennte Wertung und eine Gesamtwertung geben.

Was sind die genauen Aufgabenstellungen?

Dynamische Aufgaben

  • ​​​​​Racing - Es wir zum einen ein Beschleunigungsrennen geben, bei dem es auf die Reaktionszeit und maximale Performance auf der Geraden ankommt, aber auch ein Rennen gegen die Zeit, bei dem die schnellste Linienwahl und beste Traktion über Sieg und Niederlage bzw. die Sekunden entscheiden.
     
  • Parken – die große Aufgabe besteht darin, einen Parkplatz zu finden, diesen zu belegen und vor allem die Intention anderer Verkehrsteilnehmer richtig einzuschätzen: „Kann ich ausparken oder lasse ich ihn lieber zuerst vorbei?“
     
  • Connected Drive – Alle Aufgaben werden über WLAN Signale gestartet und gestoppt.

Statische Aufgaben

Konzept Vorstellung – Das Konzept des Fahrzeugs muss vor einer Jury vorgestellt werden. Dazu gehört

  • die technische Umsetzung,
  • Wahl und Einbau der Komponenten,
  • Erläuterung, warum die gewählten softwareseitigen Codes und Algorithmen verwendet wurden.

Bewertungskriterien

Die Bewertungen sind in zwei Kategorien aufgeteilt: 

Zum einen werden Punkte auf die Zeiten und objektiv gemessenen Daten gegeben, zum anderen bewertet die Jury die Ästhetik der Manöver.

Die beiden Teams mit den jeweils höchsten Punktewertungen des VDI Cups bzw. Supercups können sich über attraktive Preise freuen.

Reglement

  • Das Reglement beinhaltet alle einzuhaltenden Vorschriften, Disziplinen und Erklärungen zu den Strecken.
  • Änderungen sind vorbehalten und werden über die Website und den Newsletter kommuniziert.

Streckenvorstellung in der Hochschule München

Beim Vorabevent zur Streckenvorstellung waren neben Sponsoren und einem Teil der Jury auch zahlreiche weitere Interessierte vor Ort, um sich die Strecke anzuschauen.

Auch Herr Prof. Pfeffer vom VDI Herr Bauer von Digitalwerk machten sich im Foyer der Hochschule München ein Bild von der Rennstrecke.

Natürlich waren auch die drei Teams anwesend - ein Fahrzeug wurde sogar schon fleißig auf der Strecke getestet.

Circa 4 Stunden ging das Event, bis ca. 17 Uhr konnten sich Interessierte bei Brezen und Getränken in Ruhe umsehen

Neugerig geworden? Dann gleich hier anmelden, um das Event am 13. März 2020 live mitzuverfolgen!

Tatkräftig mitgeholfen bei der Organisation des Vorabevents und bei der Koordination und dem Aufbau vor Ort haben Gioele und Felix, die im VDI ADC Organisationsteam sind.

Bei Fragen rund um das Event könnt ihr euch gerne an die beiden wenden: 
zum Organisationsteam

Die Mitglieder der Jury

Erfahre mehr über die Juroren der VDI AD Challenge

Prof. Dr. Markus Krug

Hochschule München

Zu den Fachgebieten von Markus Krug gehören Automotive Software-Engineering und Fahrerassistenzsysteme, ideal also, um als Mitglied in der Jury des Wettbewerbs mitzuwirken. Krug ist außerdem Leiter des Labors für Fahrzeugmechatronik, in dem auch diverse Entwicklungsumgebungen zur Steuergeräteentwicklung und -programmierung sowie Fahrzeugelektrik/-elektronik und Sensorik untersucht und modifiziert wird.

Markus Frey

Zielpuls GmbH

Markus Frey, Geschäftsführer der technologieorientierten Unternehmensberatung Zielpuls GmbH und Hauptsponsor der VDI Autonomous Driving Challenge, ist durch seine relevante Kenntnisse in einschlägigen Bereichen der Challenge ein wichtiger Kopf der Jury. Neben Projektmanagement und Strategieentwicklung, die auch im Rahmen des Wettbewerbs sehr wichtig sind, gehören auch unter anderem Process Engineering und Veränderungsmanagement zu seinem Know-how.

Im Interview für das VDI/VDE-Magazin "Technik in Bayern", das Ende Februar mit dem Themenschwerpunkt: "Automatisiertes Fahren im Wettbewerb" erscheinen wird, verrät er mehr zu den Hintergründen für das Engagement in der VDI AD Challenge. Hier könnt Ihr das Interview schon vorab lesen.

Dr. Eric Wahl

Porsche AG

Eric Wahl ist Leiter für Längs- und Querregelsysteme bei der Porsche AG. Als Fachreferent für Fahrerassistenzsysteme unterstützt Wahl in der Jury unter anderem mit wertvollen Kenntnissen im Bereich Software-Engineering und Hochautomatisiertes Fahren.

Dr. Nico Kämpchen

BMW AG

Als Product Owner für Autonomous Driving bei der BMW Group bringt Nico Kämpchen passendes Know-how für den Wettbewerb mit ein. Expertise hat Kämpchen unter anderem im Bereich Automotive, Robotics und Sensor Fusion sowie Softwaretechnik und Simulation – beste Voraussetzungen also, um als Juror in der VDI ADC mitzuwirken.

Prof. Dr. habil. Alfred Schöttl

Hochschule München

Das Fachgebiet von Prof. Schöttels ist die Technische Informatik. Neben den Sektoren Navigation, Lenkung und Regelung autonomer Systeme und Nichtlineare Filterung gehören auch die Bildverarbeitung, Mustererkennung und maschinelles Lernen zu Schöttels Spezialgebieten. Als Projektbetreuer koordinierte er den Bau eines computergesteuerten Tunierkickers, in dem zwei Spieler durch einen Computer ersetzt werden. Die Veranstalter freuen sich über die Fachkenntnisse, die Schöttl miteinbringt.


Eure Ansprechpartner für die VDI Autonomous Driving Challenge

Koordination der Teams und Organisation

Bei Fragen kannst du dich gerne an Felix Seufert (links) oder Gioele Micheli wenden. Die beiden unterstützen tatkräftig bei allen organisatorischen Angelgenheiten und sind mit zuständig für die Planung der VDI AD Challenge.

Außerdem liefern sie den fachlichen Input für die Webseite und das Reglement und sind auch in die Texterstellung miteingebunden.

Die beiden erreichst du unter vdi-adc@vdi-sued.de 

Nachfolgend mehr über Felix und Gioele und wie es dazu kam, dass die beiden bei der Organisation des Wettbebwerbs mit eingebunden sind.

Get connected ist unser Motto

"Wir sind Felix (23) und Gioele (21), studieren Fahrzeugtechnik im siebten Semester an der Hochschule München und unterstützen den VDI Bezirksverein München, Ober- und Niederbayern (VDI BV) bei der Organisation des diesjährigen Hochschulwettbewerbs für autonom fahrende Autos, der VDI Autonomous Driving Challenge. Im vorangegangenen Semester haben wir im Rahmen einer Projektarbeit das Thema „Entwicklung eines autonom fahrenden RC-Autos“ bei Prof. Markus Krug bearbeitet, da uns autonomes Fahren immer schon interessiert hat. Auftraggeber der Projektarbeit, in der wir die Grundlagen des Wettbewerbs und den ersten Prototypen für die AD Challenge entwickelt haben, war der VDI, der die VDI Autonomous Driving Challenge initiiert.

Uns war von Anfang an wichtig, dass der Wettbewerb nicht nur eine Herausforderung für die Teams ist, sondern auch attraktiv für die Zuschauer. Außerdem soll die Relevanz für den Straßenverkehr gegeben sein, weshalb sich in der Challenge entsprechende Disziplinen wie Zeitfahren und Beschleunigungsrennen finden.

Neben den Analogien zum alltäglichen Verkehr, haben wir bei der Planung des Wettbewerbs viel Wert auf Spannung und Dynamik gelegt. Wir wollen nicht, dass die Autos nur langsam einen Rundkurs fahren – ­uns war wichtig, dass die Teams wirklich etwas leisten müssen. Die Teams werden daher z.B. hinsichtlich der Trajektorie ihrer Manöver oder ihrer Reaktionszeit nach dem Startsignal verglichen und entsprechend bewertet. Dabei sollen sich die Fahrzeuge außerdem nicht nur von A nach B bewegen, sondern auch mit einer gewissen Eleganz, Sicherheit und vor allem viel Geschwindigkeit über die Rennstrecke fahren. Inhalte aus dem Rennsport fließen also auch in den Wettbewerb mit ein.

Das ist in etwa der Rahmen der diesjährigen AD Challenge, nächstes Mal soll vor allem das Thema Connected Drive im Fokus stehen. Dieses Jahr werden wir erst einmal herausfinden, was momentan möglich ist und inwieweit sich unsere Wünsche in Bezug auf das Reglement und Streckenlayouts in der Realität umsetzen lassen. Daraus können wir dann Schlussfolgerungen für die Gestaltung zukünftiger Wettbewerbe ableiten, um etwa die Radien und Breiten der Kurven anzupassen und dadurch auch Rennen gegeneinander möglich zu machen.

Das ganze Umfeld der Challenge – von der Planung über neue Kontakte und Methoden – ist unheimlich interessant und wir freuen uns, Teil davon zu sein. Den Teams wünschen wir weiterhin viel Spaß und Erfolg beim Wettbewerb!"

Gioele Micheli & Felix Seufert

Berichterstattung und Betreuung der ADC Webseite

Ihr möchtet in Sachen VDI Autonomous Driving Challene auf dem Laufenden bleiben?

VDI Redakteurin Sarah Stingl ist für Euch live dabei und berichtet über alles rund um die Challenge. 

Stay tuned..

 

Ausblick in die Zukunft

An diesem Punkt teilt sich der Wettbewerb zu zukünftigen Austragungszeitpunkten in 2 Cups auf. Beide werden an denselben Disziplinen teilnehmen, allerdings nicht auf Grundlage der gleichen technischen Ausgangslage.

Es wird einen Cup geben, in dem alle zu verbauendenden Komponenten vorgegeben sind und der Fokus auf der Programmierung liegt. Dieser Cup ist vor allem für neu einsteigende Teams vorgesehen.

Außerdem wird es einen Cup geben, in dem nur die Grundbausteine vorgegeben sind, wie beispielsweise die Antriebsplattform und die Außenmaße.

Des Weiteren ist als neue Diziplin ein Rennen angedacht, in dem Teams gegeneinander antreten.


Sponsoring der VDI AD Challenge

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