01 Jul 2019

Wer darf sich Ingenieur nennen?

Der VDI empfiehlt Absolventen technisch-ingenieurwissenschaftlicher Studiengänge, die Berufsbezeichnung „Ingenieur/in“ nach außen zu kommunizieren, z. B. in Briefköpfen, auf Visitenkarten und in E-Mail-Signaturen.

Der VDI rät Studierenden außerdem, sich die Berechtigung zum Tragen der Berufsbezeichnung „Ingenieur/in“ durch die Hochschulen auf den Abschlussurkunden oder in einer anderen Form schriftlich bestätigen zu lassen. 

Grund für die VDI-Empfehlungen sind regelmäßige Anfragen an den VDI bezüglich der Berufsbezeichnung „Ingenieur/in“. Viele Absolventen sind verunsichert, weil die Hochschulen die vorhandenen Möglichkeiten zum Hinweis auf die Berechtigung zum Tragen der Berufsbezeichnung auf der Abschlussurkunde nicht nutzen oder bei Anfragen auf die Zuständigkeit anderer Stellen verweisen.

In den Ingenieurgesetzen der einzelnen Bundesländer ist seit den 1970er Jahren explizit geregelt, wer sich Ingenieur/in nennen darf. Während beim akademischen Grad „Diplom-Ingenieur/in“ die Beziehung zwischen Hochschulabschluss und Berufsbezeichnung klar erkennbar war, ist durch den Bologna-Prozess ein hohes Maß an Verunsicherung bezüglich der Rechtslage entstanden. 

Wer sich Ingenieur/in nennen darf, lesen Sie auf der Internetseite unseres Hauptvereins auf www.vdi.de